Südhang Archiv

II-2011

Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
3
von Christoph Hille
Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Der für Dresden schwierige Monat Februar liegt hinter uns und wieder einmal stellen wir fest, dass Veränderun­gen im Kleinen wie im Großen unser Leben bestimmen und je eigene Anpassung erforderlich machen. Nachdem die Ereignisse am 13. Februar in diesem Jahr weitgehend friedlich vonstattengingen, war am 19. Februar insbesondere der Dresdner Süden mit Plauen und dem Gebiet rings um die TU im Belagerungszustand. Dass an diesem Samstag fast sämtliche innerstädtischen Elbquerungen weitgehend gesperrt waren und der Nahverkehr teilweise zum Erliegen kam, ist so nicht wieder hinnehmbar.

Alle Anstrengungen sollten jetzt darauf gerichtet werden, dass in Zukunft ein breites Bündnis der Bürgerschaft ein klares Nein zu einem derartigen Missbrauch des Versammlungsrechts deutlich macht. Das wird wohl nur gelingen, wenn einerseits die Realitäten anerkannt und andererseits die Ursachen für nationalsozialistisches und postsozialistisches Denken mit den Mitteln der argumentativen Auseinandersetzung angegangen werden. Es hilft nichts, weiterhin rechte und linke Ideologien (besonders in ihrer autonomen Ausformung) nur ausmerzen (nazifrei) zu wollen. Was machen „demokratische Parteien“ falsch, wenn es die NPD schafft, immer wieder Menschen (Wähler!) von ihrer menschenfeindlichen Ideologie zu überzeugen? Unter „Dresden gedenkt“ auf Seite 4 lesen Sie mehr dazu.

In Erinnerung an unseren Ende Dezember verstorbe­nen Autor Dr. Michael Feller bringen wir seinen letzten, für den Südhang geschriebenen und leider nicht mehr vollendeten Aufsatz „Im Altenheim der Dresdner Pflaster­steine“. Wir bereiten derzeit einen Band mit seinen in die­ser Zeitschrift über mehr als zehn Jahre erschienenen Beiträgen vor und werden ihm auch damit ein ehrendes Andenken bewahren.

Den letzten Teil der Kindheitserinnerungen von Wolfram Böhme finden Sie in dieser Ausgabe ebenso wie weitere Folgen zur Geschichte der Ziegeleien und der Windbergbahn. Der Strehlener Bücherbrief soll Sie anregen, solange die Temperaturen noch um den Nullpunkt liegen, ein gutes Buch zur Hand zu nehmen. Eine andere Möglichkeit wäre eine Wanderung in unserer schönen Umgebung, diesmal rings um und auf den Wilisch. Wem das noch nicht genug Auslastung bringt, der kann sich, so vorhanden, den jetzt anstehenden Arbeiten im Kleingarten zuwenden.

Ihr Christoph Hille
Rückblick
Dresden gedenkt – Gedanken zum 13. Februar
4
von Christoph Hille
Eine kleine Erzählung – in Memoriam
Im Altenheim der Dresdner Pflastersteine
5–7
von Dr. Michael Feller
Geschichte
Ziegeleien im Blickfeld des Militärs und der Herrschenden – Teil 2: Ziegelscheunen während der Schlacht bei Dresden im August 1813
8–9
von Volker Witt
Geschichte
Meine Liebe zur Schmiede – Kindheitserinnerungen und Geschichte des Schmiedehandwerks (Teil 4)
10–11
von Wolfram Böhme
Literatur
Strehlener Bücherbrief Frühling/Sommer 2011
12–13
von lesensart Buchhandlung
Hinaus in die Natur
Wandertipp: Kreischa – Wilisch – Teufelsmühle – Reinhardtsgrimma – Buschmühle
14
von Dr. Claus Peter Geier
Ankündigung
Wieder Märchenzeit bei Piccolina
15
von Anne Hirsch-Riess
Freizeit
Saisoneröffnung bei der Windbergbahn
16–17
von Mike Scholz
Ratgeber Garten
Endlich Frühling – die Gartenarbeit beginnt
18–19
von Dr. Friedrich Eisenhaber
Naturheilkunde
Burn out – sind wir dieser Diagnose ausgeliefert?
20–21
von Gabriele Richter
Unterhaltung
Kreuzworträtsel
22
von Rainer Baumgärtel
Ratgeber Mietrecht
Informationen vom Mieterverein Dresden und Umgebung e. V. zu den Themen „Hausmeister“ und „Trocknungsgeräte – Mietminderung“
23
von Mieterverein Dresden und Umgebung e.V.
Die letzte Seite
Abenteuer Pfadfinder!
27
von Felix Prautzsch