Südhang Archiv

II-2014

Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser
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von Christoph Hille
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Der farbenprächtige Grünspecht ist der Vogel des Jahres 2014. In manchen Gärten in und um Dresden ist er heimisch und man kann ihn gerade in dieser Jahreszeit dank der kahlen Bäume recht gut sehen. Dabei sollte er nicht mit dem Buntspecht (Vogel des Jahres 1997) verwechselt werden, der in unseren Breiten weit häufiger vorkommt. Er ist neben den derzeit voll in Blüte stehenden Frühlingsblühern ein schöner Farbtupfer im sonst noch winterlichen Grau. Der von manchem prognostizierte strenge Winter ist gänzlich ausgeblieben und damit auch die befürchteten neuerlichen Frostschäden an unseren Straßen. Alles deutet nun auf ein warmes Frühjahr hin.

Am 22. und 23. März gibt es in unserer Stadt den nunmehr zehnten Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten. Einer seiner Schwerpunkte wird die Erinnerung an den 175. Jahrestag der Eröffnung der ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Dresden und Leipzig am 7. April sein. Derzeit wirbt ein großes Handelsunternehmen für seine Ansiedlung am alten Leipziger Bahnhof, indem es die dort befindlichen und kurz vor dem Verfall stehenden Gebäude des ehemaligen Fernbahnhofs zu restaurieren bereit ist. So wichtig die Rettung der denkmalpflegerisch wichtigen Substanz ist – gibt es hierfür keinen anderen Weg? Müssen wir dafür den lange Zeit akribisch ausgearbeiteten Masterplan für dieses Gebiet mit Wohnen und kleinteiligem Handel und Gewerbe über den Haufen werfen und einen überdimensionierten Markt mit hunderten von Parkplätzen plötzlich gut finden. Wie auch immer die Entscheidung ausgehen wird, in demografischer und städtebaulicher Sicht ist das für mich der falsche Ansatz.

Wie wichtig gewachsene Strukturen in einer Stadt oder in einem Stadtteil sind, zeigt die geplante Bebauung am Mockritzer Dorfkern oder die in der ganzen Stadt zu spürende Problematik bei der Beurteilung der vorhandenen Kleingartenlandschaft. Dresden ist auch und gerade wegen der vielen Gärten eine grüne Stadt; lebenswert und nachhaltig nicht nur an der Peripherie. Gleichzeitig müssen Wege gefunden werden, wie auch der Wissenschaftsstandort Dresden ausgebaut, erweitert und damit für die Bürger der Stadt nutzbar gemacht werden kann.

Ihr Christoph Hille
Rückblick
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Ratgeber Mietrecht
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