Südhang Archiv

VI-2014

Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser
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von Christoph Hille
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die letzte Ausgabe des Jahres vom Dresdner „Südhang“ widmet sich neben der Erinnerung an die Ereignisse vor 25 Jahren in unserer Stadt auch und im Speziellen einer schlesischen Weberin, die ihre heutige Wirkungsstätte im Palitzschhof in Dresden-Prohlis gefunden hat. Im nächsten Monat ist wie alle Jahre wieder Weihnachten und das Titelbild vermittelt ein wenig von der Atmosphäre, wie sie gerade an kalten Wintertagen in der heimischen Stube der Weber geherrscht haben mag. Am zweiten Advent wird es wieder den Weihnachtsmarkt am Schloss Nöthnitz geben und auch im kommenden Jahr den nunmehr elften Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten in der TU-Fakultät Informatik an der Nöthnitzer Straße. Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ findet ebenso statt, auch wenn sie im ü diesmal nicht separat beworben wird.

Dresden steht in diesen Tagen wie viele andere deutsche Kommunen vor der Herausforderung, weit mehr Asylbewerber als geplant in der Stadt unterbringen zu müssen. Mit Sicherheit werden die Vorschläge der Verwaltung, die ja per Bundesgesetz dazu verpflichtet ist, in den nächsten Wochen intensiv mit den Bürgern beraten und diskutiert werden. Mit den vorgeschlagenen Heimen in Lockwitz (Juli 2015), Großluga (April 2016) und Leubnitz (Dezember 2016) ist am Dresdner Südhang die Situation „noch“ nicht so prekär, wie an anderen Stellen.

Die Sorgen und Ängste der Bürger sind ernst zu nehmen, zumal die Informationspolitik des Bundes und der Dresdner Verwaltung ein Übriges tun, die Menschen eher zu verunsichern, als aufzuklären. Die Aufgaben der Verwaltung sind klar definiert, sie muss die Unterbringung absichern. Wie diese Unterbringung aber gestaltet werden kann, das fällt nicht mehr in die Verantwortung der staatlichen Stellen. Hier sind die Bürger gefragt und es gibt ein großes Potential an Bereitschaft, diese Menschen mit ihren je unterschiedlichen Wurzeln verstehen zu wollen und da Hilfe zu leisten, wo sie gebraucht wird. Gerade angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes in einer von Überfluss geprägten Konsumgesellschaft sollten wir uns alle fragen, wo wir gebraucht werden.

In diesem Sinne Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und einen guten Beginn des Neuen Jahres,

Ihr Christoph Hille
Aktuell
Prohlis, Palitzsch und Planeten – Das neu gestaltete Palitzsch-Museum
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von Dietrich Rose
Aktuell
Neuer Name, alte Tradition – Die ehemalige Bäckerei Puneßen wird künftig als Bäckerei Damaske weitergeführt
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Aktuell
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von Klaus Brendler
Kunsthandwerk
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von Magdalena Flügge
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Geschichte
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25 Jahre Friedliche Revolution
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