Südhang Archiv

I-2015

Vorwort
Liebe Leserinnen, liebe Leser
3
von Christoph Hille
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Vergangenen Sonntag endete die weihnachtliche Festzeit. Außer einem kurzen Wintereinbruch war sie vor allem von heftigen Auseinandersetzungen angesichts stetig steigender Teilnehmerzahlen bei den montags stattfindenden Demonstrationen geprägt. Auch die Geschehnisse in der vergangenen Woche in Frankreich tragen nun dazu bei, dass das Neue Jahr gefühlt unter keinem guten Stern zu stehen scheint.

25 Jahre nach der Friedlichen Revolution sind es erstaunlicherweise die gleichen Menschen, die schon im Oktober ’89 auf der Straße waren und die sich damals beispielsweise für die Verhinderung des Baus eines Reinstsiliziumwerkes erfolgreich einsetzten. Anders als damals haben wir heute die Freiheit, unsere Kritik an politischem Handeln und unsere Sorgen, Ängste und vor allem Fragen öffentlich zu diskutieren. So fand in der vergangenen Woche in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung ein erster Abend statt, bei dem engagierte Bürger zu Wort kamen. Es ging in erster Linie um Zuhören. Eines wurde dabei deutlich: Es gibt eine Menge Gesprächsbedarf der Bürger untereinander. Genauso wichtig und nötig scheint aber auch, dass sich die Politik, dass sich die Abgeordneten von Bundestag und Landtagen öffentlich mit dem nun endlich von der DNN veröffentlichten Positionspapier und den Meinungen der Bürger konstruktiv auseinandersetzen. Gegendemonstrationen, und folgen ihnen auch Tausende, werden die aufgestaute Politik(er)verdrossenheit nicht lösen. Der „Südhang“ soll kein Medium sein, in dem politische Auseinandersetzungen stattfinden. Wir alle sind gefordert, uns in unserem täglichen Umfeld offen und konstruktiv eine Meinung zu bilden zu dem, was derzeit viele Menschen in unserer Stadt umtreibt. Die leider sehr undifferenzierte Stigmatisierung durch einige Politiker und die einseitige Berichterstattung durch die Medien ist dabei wenig hilfreich. Der Direktor der Landeszentrale hat dankenswerter Weise den Dialog angestoßen und er wird fortgesetzt werden. Hoffen wir, dass bis zum 13. Februar, dem 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens zu einer vorurteilsfreien Gesprächskultur zurückgefunden wird. Im Ergebnis dieser unruhigen ersten Tage des Neuen Jahres hat diese Ausgabe des „Südhang“ diesmal nur 24 Seiten und erscheint etwas verspätet. Dafür bitten wir um Nachsicht, hoffen trotzdem auf Ihr Interesse und wünschen uns und unseren Lesern im Geiste der ersten Dresdner Seniorenfibel Glück, Gesundheit und ein angenehmes Leben bei gesunder Lebensweise. Die Anleitung dazu finden Sie in diesem Heft und in der entsprechenden Neuerscheinung,

Ihr Christoph Hille
Rückblick
Striezelmarkt im Kinderhaus Leubnitz
4
von Simone Fröhner
Buchvorstellung
Dresdner Seniorenfibel – Glücklich sein im Alter
5
von Christoph Hille
Aktuell
Kopf ab zum Gebet! – Zum 125. Geburtstag des großen Dichters und Journalisten Kurt Tucholsky
6–7
von Rainer Baumgärtel
Geschichte
Ein vergessener Strehlner Sportplatz
8–9
von Karl Schreiber
25 Jahre Friedliche Revolution
Dresden um 1989 (Teil 2)
10–11
Musik
Rückblick auf die Jubiläumsspielzeit von Meisterwerke – Meisterinterpreten e. V.
12–14
von Magdalena Flügge
Naturheilkunde
Naturheilkunde: Knochen – Kalzium – Schlaf
15
von Gabriele Richter
Ratgeber Garten
Gartenarbeiten im Januar/Februar
16–17
von Friedrich Eisenhaber
Unterhaltung
Kreuzworträtsel
18
von Rainer Baumgärtel
Ratgeber Mietrecht
Informationen vom Mieterverein – Verteilerschlüssel
19
von Mieterverein Dresden und Umgebung e. V.
Termine, Termine, Termine …
Termine, Termine, Termine …
20–22
Die letzte Seite
Der verschollene Weichbildstein ist wieder gefunden
23
von Dietmar Wünsche