Verlag

Taschenbücher (Paperbacks), Hardcover (auf Anfrage), Broschüren, Zeit­schriften, Chroniken, Bücher und Kalender werden verlegerisch betreut und herausgegeben. Wir sind kein Zuschussverlag, sind Mitglied im Börsenverein und arbeiten auf der Basis der von ihm vorgegebenen Vertragsmodalitäten.
Unsere MVB-Mitgliedsnummer lautet 69556, unsere Verkehrsnummer ist die 11326.

Schwer­punkte im Verlagsgeschäft setzen wir im regionalen Bereich (Stadt- und Landesgeschichte),
im Sachbuch (besonders Politik, Zeitgeschichte und Religion) sowie im Bereich Belletristik.

Neuerscheinungen aktuell:

Mit Skalpell und Stethoskop im Marcolini Palais

Dr. Peter Kästner, 1941 in Dresden geboren, hier Kindheit und gesamte Schulzeit bis zum Abitur, danach Medizinstudium in Leipzig und Dresden, Promotion nach dem Staatsexamen, anschließend Facharztausbildung zum Internisten, in den folgenden Jahren Tätigkeit als Facharzt für Innere Medizin in einer Poliklinik, seit 1990 dort Chefarzt. Niedergelassener Internist und Gastroenterologe in eigener Praxis von 1992 bis 2009. Sein Roman über den Zerfall einer Dresdner Poliklinik (als Beispiel für viele) nach der friedlichen Revolution ist ab sofort im Buchhandel und beim Verlag erhältlich.

(M)EIN LEBEN IN DER DDR Erinnerungen 1950 - 1990

Peter Schewe
beschreibt in aller Deutlichkeit die Zustände im real existierenden Sozialismus und weist nach, dass die DDR eben kein Rechtsstaat war und dass die aktuelle Rückbesinnung auf den ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaat oft von geschichtlichem Unwissen bzw. von subjektiv geschönten Erinnerungen bestimmt wird.

Wendepunkt - Mauerfall 1989 Zeitzeugen berichten über ihr verändertes Leben

Die Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst (Hrsg.) mit ihrem zweiten, bei uns verlegten Titel über das Leben nach dem Fall der Mauer und dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland

Außerdem:

Fünf Publikationen des Berufsverbands der Zootierpfleger e. V. mit den Titeln "Gemüsesorten im Überblick", "Enrichmentbuch", "BdZ Leitfaden über Futterlaub", "Obstsorten im Überblick" und "Urson"(zu finden unter der Rubrik 'Zootioerpfleger und Zootierpflegerinnen') können wir allen Interessierten über unseren Buchshop anbieten.

Ab sofort bieten wir eine neue Verbandszeitschrift zum Kauf und Abonnement an:

Die Verbandszeitschrift „Arbeitsplatz Zoo“ ist die erste Tierpfleger-Fachzeitschrift für den deutschsprachigen Raum und existiert seit 1990. Mittlerweile erscheint sie regelmäßig dreimal im Jahr (April, Juli und Dezember) in einer Auflagenhöhe von 1900 Exemplaren.

Mitglieder des Berufsverbandes der Zootierpfleger e. V. (BdZ e. V.) erhalten die Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft ohne zusätzliche Kosten per Post. Ansonsten besteht für jeden die Möglichkeit, die Hefte einzeln über uns zu erwerben oder im Abonnement zu beziehen. 

Ältere Ausgaben (außer den aktuellen des Jahres) sind, soweit vorhanden, zum Preis von 2,00 € zzgl. Versand beim Verlag erhältlich und unter der Mailadresse: post@hille1880.de zu bestellen.
Folgende Ausgaben des „Arbeitsplatz Zoo“ können Sie bei uns erwerben:
I-2010 / I-2011 / II-2011 / III-2011 / I-2012 / II-2012 / III-2012 / I-2013 / II-2013 / III-2013 / I-2014 / III-2014 / I-2015 / II-2015 / III-2015 / I-2016 / II-2016 / III-2016 / I-2017 / II-2017 / III-2017 / I-2018 / II-2018 / III-2018 / I-2019 / II-2019 / III-2019 / II-2020 / III-2020 /


Die erste Ausgabe des „Arbeitsplatz Zoo“ im Jahr 2021 liegt nun frisch gedruckt vor und ist für 5 € zzgl. Versand bei uns erhältlich.

Ein Abonnement kann ebenfalls über uns abgeschlossen werden für 15 € pro Jahr (für alle drei Ausgaben eines Jahres) inkl. Versand in Deutschland.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:

Sophie Hesse

Telefon (0351) 470 76 72

Neuheiten aus dem Verlag (Alle übrigen lieferbaren Titel finden Sie unter den einzelnen Rubriken, z. B. Regionales etc.)

(S20) Aktiengesellschaft Sächsische Werke (1916 bis 1927/28)

Artikel-Nr.: ISBN 9783939025795


Gründung, Konsolidierung und politische Steuerung eines privatrechtlich geführten Unternehmens der öffentlichen Hand

von Michaela Heinze

Das Buch im Format 17,0 cm x 24,0 cm, Paperback, verfügt über 282 Seiten,
davon acht ausklappbare Kartenansichten

 

 

Preis: 19,90 EUR
(inkl. 1,30 EUR MwSt., zzgl. Versand)


 

Vorwort

Wir schreiben das Jahr 2021. Klimakrise und Pandemie sind alles beherrschende Schlagworte. Eine mögliche Energiekrise ist im öffentlichen Sprachgebrauch eher nicht existent. Nach wie vor gelten die Herstellung und Lieferung von Strom, der Bezug von Gas, Wasser und Wärme als Bestandteile der durch den Staat zu sichernden Daseinsvorsorge. Wer die in den Parlamenten und Regierungen auf Bundes- und Landesebene geführten Auseinandersetzungen um die Energieversorgung in mittel- und langfristiger Perspektive verfolgt, wird nicht umhin kommen, allein in der Ansage, den kompletten Energiebedarf zukünftig mittels Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme zu erzeugen, eine durchaus erstrebenswerte, im Kontext der aktuell noch die Grundlast sicherstellenden Kraftwerke auf der Basis von Kohle und Gas eine zwar ambitionierte, aber mittelfristig nicht umsetzbare Wunschvorstellung zu erkennen.

Atomkraft auch in technologisch weiterentwickelter Form soll gar keine Rolle mehr spielen und anstatt schwerpunktmäßig auf die Herstellung von Wasserstoff zur Energiespeicherung und -gewinnung zu setzen, werden, ähnlich wie vor hundert Jahren bei der Expansion der Elektrizitätswirtschaft, Überkapazitäten, in diesem Fall beim Bau von Giga Factorys für die Batterieherstellung geplant und wahrscheinlich auch umgesetzt. Die Befürchtungen vor einer Dunkelflaute, regional bzw. überregional möglich, werden immer öfter artikuliert.

Das alles geschieht vor dem Hintergrund einer überproportional angestiegenen Staatsquote. Während des gesamten Kaiserreichs war der Anteil der Staatsausgaben am Bruttoinlandsprodukt („Staatsquote“) von etwa drei Prozent kontinuierlich auf etwa 15 Prozent gestiegen. Inzwischen ist diese Staatsquote von 32,9 % im Jahre 1960 über 46 % im Jahre 2012 auf 51,3 % aktuell (November 2021) gestiegen! Wie konnte es dazu kommen?

Michaela Heinze zeigt in ihrer Dissertation, die wir als Verlag dankenswerterweise veröffentlichen dürfen, welche Rahmenbedingungen zur Gründung der ASW führten, welchen Stellenwert staatliche Aufsicht und privatrechtliches Management besaßen und dass seit diesem Zeitpunkt ein Prozess stattfand, in dessen Folge das Unternehmen im Jahr 1928 zum drittgrößten Energieanbieter in Deutschland avancierte.

Aus heutiger Sicht stimmt es optimistisch, dass die Stadt Dresden mit der Gründung der DREWAG, dem Erwerb der ENSO und dem aktuellen Zusammenschluss zur SachsenEnergie in dieser guten kommunalen Tradition steht.

Gerade die Energieerzeuger sind auf Grund ihrer stabilen Überschüsse in der Lage, auch weitere Bereiche der Daseinsvorsorge (DVB) zu unterstützen.


Christoph Hille